Ausbildung

Ausbildung

D i e   A u s b i l d u n g   d i k t i e r t   d a s   P f e r d

Ich habe mich keiner speziellen Reitweise verschrieben, bin nicht Verfechter eines bestimmten Konzeptes; Ich liebe und lebe die Vielfalt. Ein entspannter, legerer Ausritt, eine anspruchsvolle und gesundheitsfördernde Gymnastikeinheit, eine belebend – sportliche Springgymnastik – Stunde oder eine leise, sensible „Gesprächsrunde“ von Pferd zu Mensch – ich für meinen Teil kann wirklich nicht sagen, was mir mehr Freude bereitet, woran ich mehr Spaß habe!

Wird mir ein Pferd zur Ausbildung anvertraut schaue ich zuerst, wie ich einen Zugang zu ihm bekomme, welche Ansprache ihm am angenehmsten ist.

Nach dem Erarbeiten einer gemeinsamen, vertrauensvollen Basis, kommt dann individuelles Körpertraining, also das gymnastizieren, abgestimmt auf die ganz eigenen Stärken und Schwächen.

Dank dem Umstand dass ich mit Pferde aufwachsen durfte, kann ich auf ein großes Repertoire an mir bekannten Ausbildungs – und Kommunikationswegen zugreifen, um für jedes Pferd den richtigen Weg zu finden.

Am Wichtigsten, wenn ich ein Pferd ausbilde ist mir, dass ich auf die Bedürfnisse und Schwächen des Pferdes Rücksicht nehmen kann. Ausserdem sollte der Besitzer die einzelnen Ausbildungsschritte miterleben und mitlernen. Das „Fertigmachen“ eines Pferdes innerhalb einiger Wochen, so daß es dann einfach so genutzt werden kann, nur, um es dann, nach wiederum einigen Wochen, erneut in Beritt zu nehmen, lehne ich vehement ab. Diese Art mit Pferden umzugehen, halte ich schlichtweg für falsch.

Die Spezifizierung auf eine bestimmte Disziplin der Reiterei, bereitet mit einem gut vorbereitetem Pferd enorm viel Freude und bedarf weiterführender und tiefgehender Kenntnisse in den einzelnen Disziplinen. Und dennoch sollte auch die weiterführende Ausbildung niemals einseitig werden; darauf lege ich sehr viel Wert.

JUNGPFERDE

  • Das Fohlen ABC; Hufe geben, angebunden werden, sich führen lassen, überall berührt zu werden, sich einige Meter von seiner Herde entfernen, und einige Kleinigkeiten mehr, können  und sollten Absetzer-Fohlen schon kennenlernen.
  • Youngster – Schule; längeres geben aller 4 Hufe, kurze Konzentrationsübungen, Führtraining, kurzzeitiges allein sein, usw. gehören in die Youngster – Schule
  • Teens – Club; geduldiges zuhören, Gelassenheitsaufgaben, zuversichtliches folgen überall hin, longiert werden, uvm. ist hier Pflichtprogramm. Der Ernst des Lebens beginnt … 😉

KORREKTURPFERDE

Die Regeneration eines Pferdes welches sich nicht so verhält, wie Mensch sich das wünscht, ist oft ein langer Weg. Der Besitzer sollte sich im Klaren darüber sein, dass hier oftmals tiefsitzende Vertrauensprobleme vorherrschen und viele, viele Mißverständnisse. Alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster müssen aufgelöst werden AUF BEIDEN SEITEN! und ein neuer gemeinsamer Weg erarbeitet werden, was viel Vertrauesvorschuß auch wieder von beiden Seiten bedarf.

Meine größte Aufgabe als Trainer würde ich hier eher immer als Vermittler bezeichnen. Als Vermittler 2er verkrachter Parteien…

Ein Volltraining in den ersten 4 – 8 Wochen, weiterführendes Volltraining mit Teilnahme des Besitzers, begleiteter Unterricht am eigenen Pferd auf unbestimmte Zeit, also ein fließender Übergang zum „Coaching“, ist das bisher bewährteste Programm, wieder ein gutes Team zu werden. Für individuelle Fragen nutze doch gern das Kontaktformular.